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Marco Sahm und Jens Genkel erreichen die Ziellinie in 9:54 und 10:06 Stunden Am Samstag 18.10.2003 fand die 27. Auflage (seit 25 Jahren) des legendären und mysthischen Ironman-Triathlon auf Big Island, Hawaii statt. Das bedeutet 3,8 km Schwimmen im offenen Meer, 180 km Radfahren in einer baumlosen, heißen Lavawüste und dann noch zum Schluß 42,2 km Laufen bei tropischen Temperaturen. Das Ganze muss innerhalb von 17 Stunden am selben Tag absolviert werden. |
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Marco und Jens hatten sich beim Ironman Germany in Frankfurt für dieses Spektakel qualifiziert. Die Vorbereitung verlief erfreulich. Bei besten Wetter konnten sich die Zwei weitgehend verletzungs- und krankheitsfrei vorbereiten. Top Fit und rechtzeitig vor der Kältewelle Anfang Oktober setzten sie sich in den Flieger Richtung Südsee. Bei perfekten Bedingungen konnten die Zwei aus der Ridlerbadgruppe vom SCW München ein grandioses Rennen abliefern. Der Wettkampf auf Hawaii ist gleichzeitig auch die Weltmeisterschaft über diese Distanz. |
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Marco Sahm
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Hier in München saßen die Vereinskollegen vor dem PC und verfolgten live über das Internet das Rennen mit. Die News wurden sofort per SMS über die ganze Stadt verbreitet. |
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| Im Vergleich zu den Vorjahren blieben sie von den dort üblichen Wetterkapriolen verschont. Der Wellengang am Morgen des Renntages in der Bucht von Kailua Kona war sehr gering und so kamen beide fast zeitgleich schon nach 1:08 h aus dem 28 Grad warmen Wasser. Die Radstrecke führte durch die Lavawüste zu dem Wendepunkt im Künstlerörtchen Hawi. Auf dem Weg dorthin und zurück herrscht normalerweise ein heisser Sturm (Mumuku), der dieses Jahr allerdings auch ausblieb. Also die besten Bedingungen um eine Spitzenzeit abzuliefern. Marco Sahm brauchte für diese Strecke 5:25 h. Jens Genkel kam ca. 10 min später in die Wechselzone. Nun stand noch der Marathon auf dem Programm. Die Temperaturen lagen mittlerweile bei mindestens 35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 %. | ||||||||
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Jens Genkel
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| Mit der grandiosen Zeit von 9:54 Minuten finishte Marco Sahm als erster der zwei Wasserfreunde (Rang 218). Aber er musste nicht lange auf seinen Vereinskollegen warten, der sein Hawaii-Debut mit 10:09 beendete.
Beide verbrachten noch mit Ihren Partnern und Freunden zwei Wochen auf den verschiedenen Inseln des Hawaii Archipels. Da man es bei einem Start bei diesem Wettkampf nicht belassen kann, wird Jens Genkel sicher wiederkommen. Die Frage ist jetzt nur : Wer von den Daheimgebliebenen kommt mit ? Der Rennverlauf war spannend und hatte vorhersagbare und überraschende Momente vor allem aus deutscher Sicht. Schnellster Schwimmer war mal wieder der Coburger Jan Sibbersen, die schnellsten Radfahrer Norman Stadler (4. Gesamtplatz), Faris al Sultan (8.) aus München, Jürgen Zäck (7.) und Thomas Hellriegel (11.). Lothar Leder fand nie in sein Rennen und wurde fünfzehnter. Bei den Frauen dominierte Nina Kraft das gesamte Rennen und musste sich nur der Siegerin Lori Bowden und Vorjahressiegerin Natascha Badmann (8 Sekunden) geschlagen geben. Hut ab vor allen Finishern. Aloha Thilo |
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