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Und schon wieder ist es soweit über die Glanztaten der Triathleten der vergangenen Saison zu berichten. Nach dem Saison-Opener in München waren wir, wie schon üblich, wieder jedes Wochenende in ganz Deutschland, ja sogar Europa, unterwegs um unseren Sport (oder auch nur Teile daraus) zu frönen. Aber wo sollen wir jetzt anfangen zu berichten ? Über die lokalen Klassiker in Bad Tölz, Erding, Altötting, Tutzing, Karlsfeld, Bad Endorf, am Schliersee oder am Wörthsee ... ? Oder die Schlemmerorgien am Rothsee, in Erlangen oder bei der Wendelsteinrundfahrt ...? Die Einen haben sich der Langdistanz in Roth, Frankfurt oder der Europameisterschaft in Immenstadt hingegeben, die Anderen stehen eher auf die kurzen Hochgeschwindigkeitsrennen in Obernai, Landau, Kühbach oder Martin´s Heimgrand Prix ... ? Nichtsdestotrotz sieht man den einen oder anderen auch bei Laufveranstaltungen rund um München vorne weg laufen oder die Kathrin die, mit Höhenmetern gespickte, Radrennen in den Alpen bestreitet und gewinnt. Um am Ende zu wissen, wer den goldenen Turnschuh gewonnen hat, mussten wir ultimative Rennen über die Einzeldisziplinen veranstalten. And the Winner is ... : Schaut euch doch die Ergebnisse, Berichte und Bilder einfach ab Anfang November mal auf der SCW-Homepage an. Schweigt, geniesst und bewundert uns. Und sonst ? Nachdem in den letzten 12 Monaten fünf Nachwuchstriathleten geboren wurden, ist das noch lange keine Grund aufzuhören. Wie ich aus unbestätigten Quellen gehört habe, sind schon wieder Drei weitere im werden. So und nun geniesst den Bericht von Peter : Triathlon für Hobbysportler oder eine Chance für die Letzten!Die Saison neigt sich dem Ende und das Ridlerbad erfährt die ersten zögerlichen Besuche von den TriathletInnen. Einige Unentwegte ziehen eisern die Bahnen für herbstliche internationale Veranstaltungen, von denen unsereins nur träumen kann (dazu noch später)! Ohne namentliche Nennung möchte ich die vielen tollen Platzierungen bis zum Stockerl erwähnen, die die Creme de la Creme der Wasserfreundetrias diese Saison wieder eingefahren haben –Bravo und Hochachtung !! Neben den Trainerleistungen und den fleißigen OrganisatorInnen verschiedener gemeinsamer Veranstaltungen stehen noch wichtigere Ereignisse in den diesjährigen Analen der Triathleten: Allein 2004 werden uns fünf späte Zeugnisse männlicher Höchstleistung aus 2003 vor Augen geführt, dass daran natürlich die frischen Mütter zu tragen hatten; sei ausdrücklich und besonders hervorgehoben. Nochmals von ganzem Herzen Glückwunsch und viel Freude und Gesundheit für alle Kinder, Mütter und Väter - dies denke ich im Sinne aller.
Nebeneffekt: Die Präsenz dieser saugenden Spezies führt dazu, dass bestimmte trainingsfaule Elemente die Gelegenheit nutzen sich kinderfreundlich zu geben und die frischen Mütter sofort wieder auf die Bahnen zu treiben, damit diese sich wieder richtig anstrengen können. Aber diese Betreuung wird eine neue Dimension in der Ausdauerleistung sie bedarf einer wirklich langfristigen Planung und ausserordentliches Stehvermögen! Es wird sich zeigen, dass die Karten jetzt anders gemischt sind, denn die Trainingspläne weisen jetzt auch bei Euch die absolut primäre Kategorie Kind und Kinderbetreuung auf. Davon wissen Väter und Mütter ein Lied zu singen. Aber vielleicht wird dabei auch deutlicher, warum man nicht unbedingt faul ist, wenn ich im Wettkampf Trainingskilometer sammle. Die Zeit ist knapp und der erforderliche Aufwand enorm. Ist es gewagt mit zwei Trainingsterminen pro Woche Kurztriathlons zu bestreiten ? Meine Ärztin meint dass drei Stunden mit 140 Puls übertrieben sind! Mein Zustand hinterher ist auf jeden Fall mindestens angestrengt. Dabei ist die Herzkreislaufbelastung nur ein Teil. Nicht übersehen werden darf, dass der Wettkampf verleitet die Grenzen zu überschreiten und dass realistisch betrachtet bei diesem Trainingsaufwand nur der Trainingsaspekt auch im Wettkampf im Vordergrund stehen darf. Denn man ist schon geneigt Gas zu geben und hinterher zu hetzen, denn nur lustig ist es auch nicht, wenn ich nach dem Schwimmen alle nur mehr von hinten sehe. Aber man darf die Realitäten nicht aus den Augen verlieren und die müssen aus gesundheitlichen Gründen im Vordergrund stehen. Was treibt Dich da an?” fragt mein Freund auch alleinerziehend, wenn ich ihm sage, dass ich Sonntag früh 90 km Radl fahren gehe oder morgens wieder mal um 4.oo Uhr aufstehe, um zum Wettkampf Training zu fahren. Berechtigte Frage aber wann sonst? Kann ich auch verstehen, wenn der Hintern und das Kreuz schmerzen. Aber wenn ich um 9.oo dann an der Isar hochfahren fast keineR stört mich die Sonne scheint - ist schon schön - !! Also auch wenn das auch nicht so klingt, es geht um eine Werbung für Triathlon. Die Herausforderung ist groß, die Vielseitigkeit ist anspruchsvoll und vielleicht hat ja mal jemand Lust, einen kleinen Plausch zu halten bei km 30 auf der Radstrecke, damit man den Unterhaltungswert mal erhöhen kann – der Weg ist das Ziel – und die Kampfrichterwollen Ihre Karten auch mal zücken. Die haben das Problem, dass sie nicht so viel sehen wie ich. Denn da ich als passabler Schwimmer ca 80 % aller Radlfahrer von hinten sehe, sehe ich auch wer lutscht. Aber es gilt –der größte Lump im ganzen Land das ist und bleibt der Denunziant !! Aber wie gesagt nur lustig ist es nicht, wenn man immer überholt wird und das muß man aushalten können ohne den Puls aus den Augen zu lassen. Das passiert dann doch gelegentlich, wenn von hinten die Ketten knirschen. Trotzdem macht mit Junge, Alte, Schnelle, Langsame bleibt im Rahmen Eurer Möglichkeiten, lasst Euch nicht von denen hetzen, die sind ja auch alle bis auf eineN nicht ErsteR. Und deshalb ist es um so wichtiger, dass dann am Ende ein tolles Team auf einen wartet oder doch noch da ist und schon beim 2. Alkoholfreien umso kräftiger Unterstützung rüber wachsen lässt – dafür herzlichen Dank! Viel Spaß im Winter Peter Rödl |