Die triathletische Zwischensaison 2004

Eigentlich sollte man meinen, daß mit dem München Marathon die Ausdauersaison abgeschlossen ist. Die Skier wurden gewachst, die Kataloge für das Frühjahrstrainingslager gewälzt, der Trainingsplan vom Vorjahr überarbeitet und schon wieder für den nächsten Sommer geplant. Doch da kann man sich täuschen :

Nina wollte noch einen Marathon der besonderen Art, einen Klassiker mit einmaliger Kultur und Atmosphäre laufen. Deshalb ist Sie im November klammheimlich nach New York geflogen, um mit 40.000 anderen Läufern dort zu starten und sich feiern zu lassen.

Den definitiv letzten Triathlon der Saison bestritt Roland und den dann noch gleich über die Langdistanz. Dazu war auch ihm kein Weg zu weit. Er reiste bis nach Florida und finishte in sagenhaften 9:50 h (für 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42 km laufen). Ein wirklich erfolgreiches Jahr für unsere Rolo Rakete, der damit 2004 die zweite Ausdauerschallmauern durchbrochen hat. Herzlichen Glückwunsch. Ein längeren Bericht über Florida können wir bestimmt in den nächsten Wochen auf der SCW-Homepage lesen.

Zum Glück fand am selben Wochenende auch der “Teufels”-Berglauf statt, somit ist es hier nicht schwierig den Übergang zu finden. Dieser Lauf ist die Eröffnung zur Cross- und den verschiedenen Winterlaufsaison. Allerdings konnte Willi nicht einmal Oli motivieren mit Ihm dort zu starten, der sich nämlich als Meilenstein den Ostparklauf über 10 km vorgenommen hat. Blöd nur, daß der Veranstalter den Start so gut versteckt hat, daß O unverrichteter Dinge wieder abreisen musste.

Im November startete dann unser Running Technical Instructor Marco wieder seine Laufschule jeden Dienstagabend am Flaucher. Für alle Laufanalphabeten und –Profis gibt es Tipps, Tricks und Übungen zur Verbesserung der Lauftechnik.

Das gelernte wurde bei der Ismaninger Winterlaufserie gleich unter Beweis gestellt. Alle sieben kamen locker ins Ziel und am Ende hatte man die Erkenntnis, daß dieser Wettkampf nicht zählt.

Der ultimative Challenge sollte nun am Silvesterlauf stattfinden. Wie jedes Jahr waren wir mit einem starken aktiven und passiven Aufgebot anwesend. Was sicherlich daran liegt, daß sich keiner unsere vorgezogene Silvesterparty mit Kuchen und Schampus entgehen lassen möchte. Was war besonderes ? Oli hat Martin zwischen km 1,8 und 2,1 mal angetestet und überholt. Die Angst war bei Martin groß, daß er nun sein neues Kappi in Dreck werfen muss. Aber am Ende waren die Grenzen wieder gesteckt und Martin hatte zum wiederholten Male bei diesen stark besetzten Lauf, den 3. Platz in der AK errungen und eine Flasche Sekt gewonnen. Wie üblich haben wir den weggeputzt.

Am verlängerten Drei-Königs-Wochenende zog eine Karawane ins Leutasch um das Können auf zwei Brettern (bei Guschtl musste es ein großes Breites sein) zu testen. Martin gab Skating Unterricht, Ayu und Willi verpflegten uns mit einem asiatischen Menü, wo jeder sein Können beim Gemüseschnipseln zeigen konnte.

Eine besondere Ausdauerleistung gelang auch noch unserem Flo. Nach einer durchgefeierten Geburtstagsfeiernacht begab er sich gleich zum 24 h Stundenschwimmen. Stieg ins Wasser und schwamm schnell (?) 10 km um sich ein T-Shirt zu ergattern. Danach konnte er beruhigt ins Bett gehen.

Auch beim zweiten Ismaninger Lauf waren wir stark vertreten. Da die Reihenfolge die Gleiche wie beim ersten Lauf war, wurde auch diesmal wieder festgelegt, daß es nicht gezählt hat.

Und, was steht jetzt noch im Frühjahr an ?

Michael hat stundenlang Kataloge gewälzt und Verhandlungen geführt. ´Raus kam, daß wir dem Schweizer Max untreu werden und unser Bicycle Team Anfang März in einer neuen Anlage in Can Picafort nächtigen lassen.