
Jugendlager Magdeburg aus der Sicht der Schwimmer
Es war einmal eine Gruppe von Schwimmern, die sich an einem Samstagmorgen um 7:00 Uhr am Hauptbahnhof in München trafen, um zusammen nach Magdeburg ins Jugendlager zu fahren. Noch etwas verschlafen begaben wir uns auf die siebenstündige Reise...
Es war einmal eine Gruppe von Schwimmern, die sich an einem Samstagmorgen um 7:00 Uhr am Hauptbahnhof in München trafen, um zusammen nach Magdeburg ins Jugendlager zu fahren. Noch etwas verschlafen begaben wir uns auf die siebenstündige Reise...
Es war einmal eine Gruppe von Schwimmern, die sich an einem Samstagmorgen um 7:00 Uhr am Hauptbahnhof in München trafen, um zusammen nach Magdeburg ins Jugendlager zu fahren. Noch etwas verschlafen begaben wir uns auf die siebenstündige Reise, die wir uns mit allerlei Kartenspielen (vor allem mit Pokern) vertrieben. Dort angekommen schleppten wir unsere schweren Koffer nicht nur zur Jugendherberge, sondern auch noch in den sehr weit oben liegenden 2. Stock. Nach der ermüdenden Fahrt wollten sich viele einfach nur noch ins Bett legen, doch dies wurde uns nicht gegönnt. An Stelle dessen begaben wir uns nur ein paar Stunden nach Ankunft zum Schwimmbad. Und damit nahm alles seinen gewohnten Lauf. Um 7:00 Uhr in der Früh wurden wir aus den Betten geworfen und gingen zum Frühstück, welches sich als die beste Mahlzeit des Tages herausstellte. Danach wurden wir von den Trainern zum Frühtraining gejagt. Nach zwei harten Stunden schleppten wir uns zurück um das Mittagessen zu uns zu nehmen. Anschließend wurden uns vier Stunden Pause gegönnt, welche Team 1 zum Schlafen, Pokern oder Shoppen nutzte. Wohingegen Team 2 verpflichtet wurde, einen Teil der Pause mit Lernen zu verbringen. In der restlichen Zeit konnten auch sie die Innenstadt Magdeburgs besichtigen. Am späten Nachmittag war das Trockentraining, welches zum Teil aus Krafttraining, und zur Freude aller auch aus Spielen bestand. Meist wurde gekickt und als Ergebnis blieben ein paar verstauchte Knöchel und viele blaue Flecken. Anschließend folgte das zweite und letzte Wassertraining des Tages und die abendliche Brotzeit. Der restliche Abend wurde häufig mit Pokern und derartigen Spielen gefüllt, bis auch die letzten müde in ihre Betten fielen (wenn auch manchmal ein wenig verspätet...). Nach diesem Schema verliefen die meisten Tage mit ein paar Ausnahmen. Zum Beispiel gab es ein spannendes Wettrennen zwischen Manu und Krassi über 25m Freistil. Bei Krassis Sieg hätte sein Team am folgenden Tag 15 km schwimmen müssen, wenn Manu siegen würde, hätte Team 1 nur eine Trainingseinheit über 5 km absolvieren müssen. Kein Wunder also, dass die Mannschaft geschlossen hinter Manu stand. Doch der behielt die Nerven und gewann.
Eine schöne Abwechslung war ein gemeinsamer Kinobesuch, ein Testschwimmen in der Gegenstromanlage und zum Abschluss der erholsamen Ferien eine wohlverdiente Partie Wasserball.
Und wenn sie nicht abgesoffen sind, dann schwimmen sich noch heute.
Kess und Steffi